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Zinkwand 2442m

Nur für "konditionsstarke Pfadfinder"

Wieder einmal war ich mit meinem Sohnemann im Lungau unterwegs - Max hat sich die Zinkwand gewünscht. Wir waren zwar vor 10 Jahren schon einmal da, aber so genau hatte ich die Tour auch nicht mehr in Erinnerung, weshalb ich gleich einverstanden war (das ist ja das schöne am Älterwerden: man vergißt leicht und lernt immer weider neue Dinge kennen :-) )

Los geht es beim letzten Parkplatz im Weißpriachtal, für die Auffahrt sind ab Dicktlerhütte mittlerweile 4 Euros zu berappen. Der Hatscher ins Znachtal ist elendig lang (besonders beim Rückweg), aber das Tal ist so traumhaft schön, das macht Vieles wett. Ab Greinmeisterhütte muss man auf der Hut sein, den Weg nicht zu verlieren. Für den Klettersteig zum Stolleneingang sollte man halbwegs schwindelfrei sein - wobei man sich gut am Seil festhalten kann und der Steig eh sehr breit ist. Im Stollen selbst ist man ohne Taschenlampe aufgeschmissen, und natürlich wollte ich meine Stirnlampen mitnehmen (Betonung liegt auf "wollte") :-(. Glücklicherweise war noch ein anderer Berggeher mit einer Lampe da, der uns durch den Stollen gelotst hat. Zur Not hätten wir mit dem Handy geleuchtet, aber das wäre wohl nicht das gelbe vom Ei gewesen - es sind doch ein paar Kletterstellen dabei (Leitern) und die Decke ist teilweise sehr niedrig, sodass man sich bei absoluter Dunkelheit sicher mehrmals die Birne anrennt.

Den Rückweg wählten wir übers Zinkenkar, in der Karte ist hier zwar kein Weg verzeichnet, jedoch existiert ein großteils gut erkennbarer Weg, der auch teilsweise mit Steinmandeln markiert ist. Mit ein wenig "Pfandfinderqualitäten" (wie der Standard schreibt) lässt sich das alles gut bewältigen. Alles in allem eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour in einsamen Tälern!

Die Greinmeisterhütte im Znachtal
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Die Kühe waren "wegs" neugierig
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Der Auftsieg zum Talkensee - einfach ein Traum
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Weglos über Felsblöcke
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Ich wußte es ja immer: es gibt sie wirklich, die Sackzieher :-)
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Hab mal vorgefühlt: da werden wir wohl runterkommen
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Auf Höhe Talkensee
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Der Graunock (einige meiner Freunde nennen ihn "Talkenzutz"
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Im Knappenkar unterhalb der Zinkwand
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Einstieg Stollen
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Lawinenschneise: Zur Bergbauzeit wurden hier Bretter darüber gelegt, somit war der Stollen lawinensicher erreichbar.
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Der seilgesicherte Steig zum Stolleneingang
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Aufstieg zum Stolleneingang
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Stollenausgang auf der steirischen Seite
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Blick auf die Kleinprechthütte
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unterhalb der Zinkwand
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Am Gipfel angelangt
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Zinkenkarl, Brettspitze und Graunock
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Blick auf den Dachstein
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Max am Gipfel, unten der Knappenkarsee
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Zinkenkarsee
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Graunock und Talkensee
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Abstieg zurück ins Knappenkar
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Da haben wir wohl den Weg verloren
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Blick ins Knappenkar
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zurück im Znachtal - jetzt kommt zwar ein elendiger Hatscher zurück zum Auto, aber das Tal ist einfach ein Traum
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Znachtal
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Znachtal
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beim (privaten) See bei der Kirchnerhütte genehmigten wir uns einen Hupfer ins Wasser :-)
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