Bergtour, Asco-Tal, Korsika, Frankreich

Capu Borba 2305m

Im Schatten des Monte Cinto

Eigentlich hätte ich ja immer den Monte Cinto vor Augen gehabt. Aber: von Süden her (wo ich es vor 3 Jahren versucht hätte), ist es relativ unspektakulär, von Norden her wiederrum zu schwierig, vor allem bei den vorherrschenden Bedingungen, immerhin ist nordseitig noch Einiges an Schnee gelegen.

Die Tour auf den Capu die Borba klang da wirklich verlockender, hier der Wortlaut aus dem Führer:
"Kaum ein Tal auf Korsika kann mit einer so eindrucksvollen Gebirgskulisse aufwarten wie das Manicatal. Es erstrekct sich unmittelbar am Fuß der mächtigen Monte Cinto-Kette und weist einige schöne Kaskaden mit einladenden Gumpen auf, die bereits ein schönes Ziel für weniger ambitionierte Wanderer darstellen. Geübte, Konditionsstarke Bergwanderer hingegen werden sich den Aufstieg zum Capu Borba oder gar zum Monte Cinto nicht nehmen lassen. Halten Sie die Augen offen, mit etwas Glück können Sie vielelicht ein paar der äußerst scheuen Mufflons entdecken, die sich in dieser einsamen Bergregion aufhalten."
Da war die Entscheidung auch schon gefallen ...

Gestartet bin ich direkt beim Camping Monte Cinto über die 2km lange Piste de Manica. Diese habe ich mit dem Bike bewältigt, vor allem beim Rückweg ist das ein nicht zu vernachlässigender Vorteil, wenn man sich eine halbe Stunde Hatscher erspart. Die eigentliche Tour ... also der Führer hat nicht zuviel versprochen, ein wunderschönes, faszinierendes, absolut einsames Tal, abseits des GR20 Mainstreams ... was für ein Seltenheit auf Korsika! Ich habe den ganzen Tag keine Menschenseele gesehen, dafür aber tatsächlich ein Mufflon, das mich von Weitem eine Zeitlang beobachtet hat (mir aber keine Chance gab, näherzukommen). Ich habs also nicht bereut, den Monte Cinto ausgelassen zu haben!

Piste de Manica
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Piste de Manica
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Manica Fluss - herrlicher Badegumpen
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ein fröhliches Steinmännchen :-)
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rechts der Gipfel, links der Monte Cinto
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ein seltener Anblick: Mufflon
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weit und breit die einzige Pflanze dieser Art
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allmählich schoben sich Wolken gegen den Monte Cinto
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ich ließ es mir nicht nehmen durch korsischen Schnee zu stapfen
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gelbe Algen an den Cinto-Felswänden
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Gipfel Capu Borba
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am Fuße des Monte Cinto (Bocca Borba)
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Blick von der Bocca Borba ins Ascotal
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Capu Borba
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Blick hinunter nach Haute Asco
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Haute Asco
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Vom Gipfel Blick ins Ascotal
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beim Abstieg
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wieder zurück am Ausgangspunkt
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am Abend am Campingplatz
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