Bergtour, Goldberggruppe, Rauriser Tal, Pinzgau, Salzburg, Österreich

Sonnblick 3106m / Hochahrn 3254m

Die Klassiker in der Goldberggruppe

Den Klassiker Sonnblick-Hochahrn möchte wohl jeder Bergsteiger einmal gemacht haben.
Ich nahm die Tour von von Sportgastein aus in Angriff, das ist zwar ungewöhnlich, aufgrund meiner Wurzeln in Gastein war es idealer, obwohl es schon ein gewaltiger Marsch ist.

Über die Riffelscharte bzw. das Niedersachsenhaus ging es zunächst hinüber ins Rauriser Tal, hinunter zum Neubau. Von da an schnurstracks auf den Gipfel des Sonnblicks, wo man im Zittelhaus übernachtet.

Am nächsten Tag bekommt man den Hochahrn relativ billig, da in etwa lediglich 800hm zu überwinden sind. Die Route sollte mit bedacht gewählt werden: der Normalweg führt über die Pilatusscharte über den Goldzechkopf, der Abstieg vom Goldzechkopf angeblich relativ unangenehm, da steil und brüchig. Wir, ein niederösterreichische Pärchen, das ich auf der Hütte kenenngelernt hatte, stiegen daher lieber weglos zum Zirmsee hinab und genauso wieder zur Goldzechscharte hinauf, um von dort auf den Hochahrn zu gelangen.

Alles in allem eine beeindruckende Tour, die ich im drauffolgenden Winter auf Skiern wiederholt habe (klick).

Abstieg von der Riffelscharte zur Neubauhütte
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Das Naturfreundehaus "Neubau" erhielt seinen Namen von den seinerzeit neu errichteten Stollen in der Goldgräberzeit.
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Blick vom Neubau zur Riffelscharte
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Das verfallene Radhaus
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Blick zurück zum Neubau, hintehn die Riffelscharte
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Das Vogelmaier-Ochsenkarkees, oder auch Goldbergkees genannt
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Die Rojacherhütte ist am Grat bereits sichtbar
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Die Rojacherhütte, die Klaus einst bewirtschaftete
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Der Gipfelgrat zum Sonnblick
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Blick hinunter zum Goldbergkees
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Beim Abstieg rutschen die meisten einfach das Schneefeld hinunter
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Angekommen im Zittelhaus. Temperatur 5°, nicht gerade viel für August, aber wir sind ja auf 3000m Seehöhe.
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In der früh wars noch recht sonnig. Abmarsch beim Zittelhaus, im Hintergrund die Goldbergspitze
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Unterhalb des Zittelhauses bzw. der Wetterwarte
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Majestätisch präsentiert sich der Großglockner
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Blick übers Kleinfleißkees zurück aufs Zittelhaus
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Die Pilatusscharte und der Goldzechkopf.
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Das Kleinfleißkees
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Blick hinab zum Zirmsee
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Zirmsee
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Zirmsee und Blick auf die Glocknergruppe
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Unten am Zirmsee
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Weglos Richtung Hochahrn
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Am Grat führt der sog. Klagenfurter Jubiläumsweg auffi-owi zum Hochtor im Glocknergebiet.
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Auf dem Weg zum Hochahrn
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Am Hochahrn
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Abstieg zurück zur Scharte
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Der Sonnblick vor der Nase
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Hier sieht man das unangenehme Gelände herunter vom Goldzechkopf
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Die vom Gletscher glattgeschliffenen Felsen waren rutschig und boten kaum Halt
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Aufpassen, dass man nicht in die Kluft zwischen Felsen und Schneefeld gerät
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Beim Sprung vom Felsen auf das Schneefeld rutsche ich aus und schlitterte ca. 10 m hinab, gottseidank ist nix passiert
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Eine seltene, aber kuroise Schafrasse
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Noch einmal der Sonnblick in voller Pracht
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Blick nach Kom Saigurn und die gegenüberliegenden Almen
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