Skitour, Goldberggruppe, Gasteiner Tal, Pongau, Salzburg, Österreich

Vorderer Geiselkopf 2974m

Frühjahrsklassiker

Im späten Frühjahr, wenn der Talboden in Sportgastein ausgeapert ist, und man mit dem Auto (verbotenerweise) bis in den Talschluß vom Naßfeld fahren kann, bietet sich ein Skitourenklassiker, der Vordere Geiselkopf, an. Leider ist das kein Geheimtip, und so waren wir alles andere als alleine unterwegs. Steirer, Bayern, Flachgauer, alles mögliche ist hier unterwegs.
Daher mein Tip: wer die "Geisel" etwas ruhiger geniessen möchte, geht bei sicheren Verhältnissen etwas früher im Jahr, wenn die Straße noch nicht befahrbar ist; das kostet zwar Kraft für den zusätzlichen Anmarsch, dafür muß man die Wallnerrinne höchstens mit ein paar Einheimischen teilen (ab Hagener Hütte ist jedoch mit Kärtner "Verkehrsaufkommen" zu rechnen, denn das Tourengebiet Tauerntal ist den ganzen Winter über recht beliebt). (siehe Tour v. 23.3.2003)

Trotzdem: Alles in allem eine schöne Frühjahrstour, die alleine wegen der rassigen Wallnerrinne lohnt!
Das nächste Mal, so hoffe ich, wird es was mit dem Schareck, dem ich schon so lange hinterher renne; auch diesmal wäre er eine Option gewesen aber wegen der Schneeverhältnisse haben wir den Geiselkopf bevorzugt.

Blick nach Norden: Kolmkarspitz, Silberpfennig und Ortberg in der Sonne.
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Eisfälle und Naßschneelawinen rundum durch die steilen Felsrinnen.
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Blick auf die Ostwand des Scharecks. Rechts das Apere Schareck.
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Aufstieg Richtung Hagener Hütte.
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Blick in den Talboden des Naßfeldes.
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Bei der Hagener Hütte
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Immer mehr "Eilige" sind nachgekommen um den Gipfel zu stürmen, wir "Genießer" haben erstmal eine Pause eingelegt.
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Blick auf die Romatenspitze (der dunkle Felsen in der Mitte), der Ankogel dahinter leider in Wolken.
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Rückblick auf die Hagener Hütte...
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Dem Gipfel entgegen...
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Die Dame hatte sich verkoffert... aber wenn man die Querung unterhalb so anschaut, war es vielleicht eh die bessere Variante.
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Gutes Timing: Als wir den Gipfel erreichten, verzogen sich Wolken sowie der Schladminger Alpenverein & Co ...
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Blick vom Gipfel auf den Hinteren Geiselkopf
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Blick auf die Feldseescharte und Feldseekopf. Beliebte Schitour von der Mallnitzer Seite, auch heute waren einige unterwegs.
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Klaus unterhalb des Gipfelkreuzes.
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Blick in die imposante Wallnerrinne.
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Derweil der eine lässig seine Schwünge zieht, greift der andere verbissen in den Schnee.
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Steil, im übertragenen sowie im warsten Sinn des Wortes.
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Blick von der Wallnerrine ins Naßfeld
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Der untere Teil der Rinne.
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Die Rinne und dieser Hang waren die Highlights der Tour.
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In der schmalen Rinne genau über Antons Kopf sind wir aufgestiegen.
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Nochmal der Blick auf die Wallnerrinne.
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Viele Rinnen und Mulden ermöglichen diese Tour bis ins späte Frühjahr hinein.
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